JF-Übung Absichern und Ausleuchten

Am heutigen Freitag wurde bei der Übung der Jugendfeuerwehr eine kleine, eigenständige Stationsausbildung durchgeführt. Hintergrund ist, dass sich ein Teil der Jugendlichen aktuell in der Modularen Truppausbildung (MTA) befindet und die Abläufe möglichst praxisnah vertieft werden sollen.

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In der ersten Station stand das Absichern einer Einsatzstelle im Mittelpunkt. Der Gruppenführer erteilte die Befehle wie im Einsatzfall üblich, Maschinist und Melder unterstützten beim Ausladen des benötigten Materials. Zunächst wurde eine Wasserversorgung vom Fahrzeug zu einem Verteiler aufgebaut. Parallel dazu erfolgte die Absicherung der Straße. Zusätzlich wurde eine Schlauchbrücke gesetzt, um das Befahren der Straße trotz verlegter Leitung weiterhin zu ermöglichen.

Der weitere Aufbau der Absicherung sowie das Einsetzen der Schlauchbrücke erfolgten anschließend eigenständig durch die Jugendlichen. Dabei wurde besonders auf eine strukturierte Arbeitsweise, klare Aufgabenverteilung und ein sicheres Auftreten im Verkehrsraum geachtet.

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In der zweiten Station wurde das Ausleuchten einer Einsatzstelle geübt. Aufbauend auf der letzten Einheit mit dem ÖSA (Öl-Schadensanhänger) kam ergänzend der Lichtmast des LF8 zum Einsatz. Die Jugendlichen bauten die Beleuchtung eigenständig auf und achteten dabei auf einen standsicheren Aufbau, eine zweckmäßige Ausrichtung sowie eine ausreichende Ausleuchtung des Arbeitsbereichs.

Durch die bewusst eigenständige Durchführung konnten vorhandene Kenntnisse gefestigt und das Verantwortungsbewusstsein weiter gestärkt werden.

Nach dem praktischen Teil folgte ein gemeinsames Abendessen im Feuerwehrgerätehaus. Den Abschluss bildete eine Runde Kicker in kameradschaftlicher Atmosphäre, bevor die Jugendlichen mit dem LF8 nach Hause gebracht wurden.

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