Autor: Maurice

  • Neujahrsempfang 2026

    Neujahrsempfang 2026

    Zu Beginn stand die Idee einer eher privaten Feierlichkeit für die Mitglieder des Vereins. Dem neu gewählten Vorstand war es wichtig, das Vereinsleben zu aktivieren und das Miteinander zu stärken. Aus diesem Grund wurde entschieden, eine Veranstaltung auszurichten, die sich nicht nur an die Mitglieder, sondern auch an deren Angehörige und Freunde richtet.

    Zur besseren Planung wurden im Vorfeld Rückmeldungen eingeholt. Insgesamt meldeten sich rund 60 Personen an. Vor dem Hintergrund unseres Ziels, die Gemeinschaft weiter zu fördern, entschieden wir uns zudem, die Kameraden vom Hasselberg einzuladen. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass Hasloch und Hasselberg als eine Gemeinde weiter zusammenwachsen.

    Am Samstagmorgen begann die Veranstaltung nach mehreren Wochen der Vorbereitung, der Einkäufe und organisatorischen Überlegungen. Am Morgen trafen sich zehn Helfer aus der Vereinsführung, um die notwendigen Vorbereitungen zu treffen. Zur Stärkung wurde ein kleines deftiges und süßes Helferfrühstück angeboten, nach dem Motto: „Ohne Mampf, kein Kampf“. Anschließend wurde das Mobiliar aufgebaut und dekoriert.


    

    IMG
    IMG

    Am Mittag folgte die Vorbereitung der Reibekuchen: Insgesamt wurden 20 kg Kartoffeln geschält, gerieben und vorbereitet. Gegen 16:00 Uhr trafen die ersten Gäste ein. Es wurden die ersten warmen Getränke ausgegeben, sowohl im Innenbereich als auch draußen am wärmenden Feuer.

    Gegen 17:00 Uhr hielten der Vorsitzende und sein Stellvertreter eine kurze Ansprache an die Gäste, die mit einem abschließenden dreifachem „Wasser, Marsch!“ beendet wurde. Im Anschluss wurden die ersten Bratwürste serviert und die Reibekuchen ausgebacken.

    Mit dem Einbruch der Dunkelheit entfaltete sich die gewünschte Atmosphäre vollständig. Beim Stockbrotbacken am Feuer kamen Jung und Alt zusammen. Im Laufe des späten Abends klang die Veranstaltung langsam aus, die letzten Gäste verabschiedeten sich. Einige wenige Gegenstände wurden noch ins Innere gebracht, das Feuer schließlich gelöscht.

    Am nächsten Morgen begann der Abbau. Schritt für Schritt wurde alles gemeinsam erledigt, zwischendurch gab es zur Stärkung noch eine Bratwurst. Gegen 15:00 Uhr waren alle Arbeiten abgeschlossen.

    Wir haben uns über jeden gefreut, der an diesem Neujahrsempfang teilgenommen hat, und danken allen Helferinnen und Helfern herzlich für ihre Unterstützung. Ebenso bedanken wir uns für das Bereitstellen des benötigten Mobiliars. Ohne diese Unterstützung wäre die Durchführung der Veranstaltung in dieser Form nicht möglich gewesen.

    Vielen herzlichen Dank, der Vorstand

  • Aktion Christbaum 2026

    WhatsApp Image 2026 01 10 at 18.04.03

    Wie bereits in vielen Jahren zuvor hat die Jugendfeuerwehr Hasloch auch in diesem Jahr die ausgedienten Christbäume eingesammelt. Am Morgen des 11. Januar startete die Aktion an der Feuerwehrwache. Von dort ging es zunächst ins „Neubaugebiet“ in Richtung Röttbacher Straße.

    Anschließend setzte die Jugendfeuerwehr die Sammlung im Ortskern sowie in den weiteren Ortsgebieten fort. Insgesamt wurden vier Anhänger-Ladungen eingesammelt und einer sinnvollen Weiterverwendung zugeführt.

    WhatsApp Image 2026 01 10 at 17.01.22
    WhatsApp Image 2026 01 10 at 18.04.04

    Der Vorsitzende des Feuerwehrverein Hasselberg erklärte sich dankenswerterweise bereit, die gesammelten Christbäume anzunehmen und die Aktion damit zu unterstützen.

    Im Anschluss an die Sammlung fand ein gemeinsames Beisammensein mit Grillen und Feuer statt bei der Feuerwehr Hasselberg, das den ehrenamtlichen Einsatz in kameradschaftlicher Atmosphäre abrundete.

    WhatsApp Image 2026 01 10 at 17.01.23

    Der Feuerwehrverein Hasloch bedankt sich ausdrücklich bei der Jugendfeuerwehr für ihr Engagement und ihren Beitrag zum Gemeinschaftsleben. Ebenso gilt unser Dank allen Spenderinnen und Spendern, die die Jugendfeuerwehr im Rahmen dieser Aktion finanziell unterstützt haben.

  • JF-Übung ÖSA

    Bei der heutigen Übung der Jugendfeuerwehr wurde mit dem ÖSA (Öl-Schadensanhänger) gearbeitet. Dabei stand ein historischer Öl-Schadensanhänger aus den 1980er-Jahren im Mittelpunkt. Trotz seines Alters ist dieser Anhänger weiterhin offiziell im Einsatzkonzept geführt und kann im Ernstfall jederzeit alarmiert werden.

    Zu Beginn erhielten die Jugendlichen eine Einführung in die einzelnen Geräte und Werkzeuge des Anhängers. Dabei wurde insbesondere auf die manuelle Aufnahme und Eindämmung von auslaufenden Flüssigkeiten eingegangen. Werkzeuge wie Hammer, Spaten oder Wasserpumpenzangen bestehen aus massivem Messing. Dieses Material ist funkenfrei und wird deshalb bei Arbeiten mit brennbaren Stoffen eingesetzt. Aufgrund der massiven Bauweise sind diese Werkzeuge deutlich schwerer als heutige Standardausrüstung.

    IMG
    IMG

    Im weiteren Verlauf wurden Faltbehälter aufgebaut sowie eine Pumpe mit den dazugehörigen Schläuchen trocken in Stellung gebracht. Dabei wurde erläutert, dass Pumpe und Schläuche geerdet werden können, um elektrostatische Aufladungen abzuleiten und so das Risiko von Funkenbildung zu reduzieren. Diese Maßnahme ist insbesondere bei Einsätzen mit brennbaren Flüssigkeiten relevant.

    Die verschiedenen Möglichkeiten zur Abdichtung von Öffnungen wurden gezeigt und erklärt, unter anderem das Abdichten mit Holzkeilen und Holzkegeln sowie die Abdichtung von Gullys, um ein Eindringen von Schadstoffen in die Kanalisation zu verhindern.

    Ein weiterer Programmpunkt war das Kennenlernen von Chemikalienschutzanzügen. Die Jugendfeuerwehr konnte dabei sowohl originale Schutzanzüge aus der damaligen Ausstattung des Öl-Schadensanhängers als auch moderne aktuelle Varianten anprobieren und vergleichen.

    Zur Ausleuchtung der Übung wurde der auf dem Anhänger verlaste 2-Takt-Stromgenerator von Sachs eingesetzt. Mit diesem Aggregat wurde ein Flutlichtscheinwerfer aus dem LF 10 (43/1) betrieben, um Arbeiten bei Dunkelheit zu simulieren.

    IMG

    Nach Abschluss der Übung wurde die gesamte Ausrüstung gemeinsam zurückgebaut. Zum Ende des Übungsdienstes saßen alle noch zusammen zum gemeinsamen Essen. Anschließend wurden die Jugendlichen mit dem LF 8 (48/1) nach Hause gefahren.