Autor: Maurice

  • JF-Übung: Stiche & Bunde

    JF-Übung: Stiche & Bunde

    Bei der letzten Übung der Jugendfeuerwehr stand ein klassisches, aber zentrales Thema auf dem Ausbildungsplan, Stiche und Bunde. Der sichere Umgang mit Knoten gehört zu den grundlegenden Fertigkeiten im Feuerwehrdienst und bildet die Basis für viele weitere Tätigkeiten, vom Sichern von Geräten bis zur Menschenrettung.

    Zu Beginn wurden die wichtigsten Knoten wiederholt und ihre jeweilige Verwendung erläutert. Geübt wurde unter anderem der gelegte Mastwurf. Dieser dient beispielsweise dazu, Saugschläuche oder Strahlrohre sicher einzubinden oder Leinen an festen Punkten zu befestigen.

    Gelegter Mastwurf

    Ergänzend dazu wurde der horizontal sowie vertikal gestochene Mastwurf behandelt, um Haltepunkte wie Säulen, Geländer oder Bäume sicher zu nutzen.

    Knoten Mastwurf

    Auch der Zimmermannsschlag war Bestandteil der Übung. Dieser Knoten eignet sich besonders, um Hölzer oder Gegenstände zusammenzuziehen beziehungsweise eine feste Verbindung unter Zug herzustellen.

    Zimmermanns Schlag

    Im Bereich der Personen­sicherung wurde der Brustbund geübt. Dieser wird verwendet, um eine Person einzubinden und beispielsweise bei einem Abstieg zu sichern. In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls die Halbmastwurfsicherung behandelt, die im Feuerwehrdienst zur kontrollierten Sicherung oder zum Ablassen einer Person eingesetzt wird.

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    Abschließend wurde der Spierenstich wiederholt, der häufig genutzt wird, um Leinen zu verlängern oder Knoten zusätzlich zu sichern.

    Spierenstich

    Die Jugendlichen arbeiteten konzentriert und mit hoher Genauigkeit, denn bei Stichen und Bunden gilt: Nur korrekt gelegte Knoten bieten im Ernstfall die notwendige Sicherheit. Die Übung hat gezeigt, wie wichtig regelmäßiges Wiederholen dieser Grundlage

  • Winterschulung: Vegetations­brand­bekämpfung

    Winterschulung: Vegetations­brand­bekämpfung

    Im Rahmen unserer Winterschulung haben wir uns mit der Vegetationsbrandbekämpfung beschäftigt. Ein nicht unerheblicher Teil unseres Gemeindegebiets besteht aus Wald- und Vegetationsflächen, weshalb diese Einsatzart für uns eine reale und relevante Lage darstellt. Hinzu kommt, dass längere Trockenperioden und höhere Temperaturen das Risiko von Vegetationsbränden erhöhen, Entwicklungen, die in den vergangenen Jahren bundesweit und international deutlich sichtbar wurden.

    Im theoretischen Teil ging es um die Brandentwicklung und die Besonderheiten gegenüber einem Brand in bebauten Gebieten. Vegetationsbrände sind nicht räumlich begrenzt und breiten sich überall dort aus, wo brennbares Material vorhanden ist. Wind, Geländeform und Vegetationsart beeinflussen Flammenhöhe, Geschwindigkeit und Intensität maßgeblich. Besonders in Hanglagen kann sich ein Brand schnell und dynamisch ausdehnen.

    Ein weiterer Schwerpunkt war der taktische Umgang mit begrenzter Wasserversorgung. Da solche Brände häufig abseits gesicherter Löschwasserquellen entstehen, ist ein gezielter und sparsamer Wassereinsatz entscheidend. Neben dem klassischen Löschangriff spielen daher auch das Eindämmen und das Niederschlagen von Flammen eine wichtige Rolle.

    Im praktischen Teil wurde das Vorgehen mit Waldbrandrucksäcken und Feuerpatschen erläutert. Dabei ist eine enge Abstimmung sowie die ständige Beobachtung von Wind und Brandverhalten unerlässlich.

    Auch die Fahrzeugstellung wurde thematisiert. Fahrzeuge werden so positioniert, dass sie nicht vom Brand eingeschlossen werden können und eine schnelle Rückzugs- oder Wendemöglichkeit besteht. Eigenschutz hat bei dieser Einsatzlage oberste Priorität.

    Abschließend wurden neue Materialien geliefert und in Betrieb genommen.

  • Technischer Dienst 02/26

    Technischer Dienst 02/26

    Zu Beginn wurden das LF10 (43/1) sowie das MTW (14/1) vollständig betankt, um die Einsatzbereitschaft sicherzustellen. Anschließend standen Pflege- und Prüfmaßnahmen auf dem Programm, mehrere Schläuche wurden gerollt und einsatzklar verstaut.


    Die Stromerzeuger des LF10 sowie des ÖSA (Öl-Schadensanhänger) wurden einer Funktions- und Sichtprüfung unterzogen. Ebenso erfolgte die Überprüfung der Tragkraftspritze (TS) des LF8 (48/1). Ziel dieser Maßnahmen ist die regelmäßige Kontrolle auf Betriebsbereitschaft und erkennbare Mängel.


    Darüber hinaus wurde neue Ausstattung für das Feuerwehrhaus vorbereitet und montiert. Hierzu zählt unter anderem ein neu beschafftes Notlicht, das im Falle eines Stromausfalls die Grundbeleuchtung im Feuerwehrhaus aufrechterhält und so die Handlungsfähigkeit bei Alarmierung sicherstellt.


    Im Anschluss klang der Abend mit einem gemeinsamen Essen und einem Spieleabend in kameradschaftlicher Runde aus.

  • Absicherung Rosenmontag

    Absicherung Rosenmontag

    Wie in jedem Jahr unterstützte die Feuerwehr Hasloch auch am diesjährigen Rosenmontag die Durchführung des Faschingsumzugs im Ortsgebiet.

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    Zur Absicherung der Veranstaltung waren das MTW (14/1) sowie das LF10 (43/1) im Einsatz. Die Aufgaben der Einsatzkräfte bestanden insbesondere in der verkehrstechnischen Sicherung entlang der Umzugsstrecke.

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    Durch die Präsenz der Feuerwehr konnte ein sicherer Ablauf der Veranstaltung gewährleistet werden. Der Umzug verlief ohne besondere Vorkommnisse.

    Wir danken allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit sowie den Besucherinnen und Besuchern für ihr umsichtiges Verhalten

  • JF-Übung Absichern und Ausleuchten

    JF-Übung Absichern und Ausleuchten

    Am heutigen Freitag wurde bei der Übung der Jugendfeuerwehr eine kleine, eigenständige Stationsausbildung durchgeführt. Hintergrund ist, dass sich ein Teil der Jugendlichen aktuell in der Modularen Truppausbildung (MTA) befindet und die Abläufe möglichst praxisnah vertieft werden sollen.

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    In der ersten Station stand das Absichern einer Einsatzstelle im Mittelpunkt. Der Gruppenführer erteilte die Befehle wie im Einsatzfall üblich, Maschinist und Melder unterstützten beim Ausladen des benötigten Materials. Zunächst wurde eine Wasserversorgung vom Fahrzeug zu einem Verteiler aufgebaut. Parallel dazu erfolgte die Absicherung der Straße. Zusätzlich wurde eine Schlauchbrücke gesetzt, um das Befahren der Straße trotz verlegter Leitung weiterhin zu ermöglichen.

    Der weitere Aufbau der Absicherung sowie das Einsetzen der Schlauchbrücke erfolgten anschließend eigenständig durch die Jugendlichen. Dabei wurde besonders auf eine strukturierte Arbeitsweise, klare Aufgabenverteilung und ein sicheres Auftreten im Verkehrsraum geachtet.

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    In der zweiten Station wurde das Ausleuchten einer Einsatzstelle geübt. Aufbauend auf der letzten Einheit mit dem ÖSA (Öl-Schadensanhänger) kam ergänzend der Lichtmast des LF8 zum Einsatz. Die Jugendlichen bauten die Beleuchtung eigenständig auf und achteten dabei auf einen standsicheren Aufbau, eine zweckmäßige Ausrichtung sowie eine ausreichende Ausleuchtung des Arbeitsbereichs.

    Durch die bewusst eigenständige Durchführung konnten vorhandene Kenntnisse gefestigt und das Verantwortungsbewusstsein weiter gestärkt werden.

    Nach dem praktischen Teil folgte ein gemeinsames Abendessen im Feuerwehrgerätehaus. Den Abschluss bildete eine Runde Kicker in kameradschaftlicher Atmosphäre, bevor die Jugendlichen mit dem LF8 nach Hause gebracht wurden.

  • Einsatz 5/2026

    Einsatz 5/2026

    Am 28.01.2026 wurde die Feuerwehr Hasloch um 16:04 Uhr mit dem Einsatzstichwort „eCall ohne Spracherwiderung“ alarmiert.

    Die Feuerwehr Hasloch rückte daraufhin mit dem LF 10 (43/1) sowie dem MTW (14/1) aus. Parallel wurden die Feuerwehr Kreuzwertheim alamiert und rückten mit dem ELW 1 (12/1), dem HLF 20 (40/1) und dem TLF 16/25 (20/1) aus. Ebenfalls im Einsatz waren der Rettungsdienst mit einem RTW sowie die Polizei.

    Die gemeldete Einsatzstelle wurde zunächst angefahren, konnte jedoch vor Ort nicht lokalisiert werden. In der Folge erfolgte eine systematische Absuche der näheren Umgebung sowie anschließend des gesamten Ortsgebiets von Hasloch. Trotz umfangreicher Erkundungsmaßnahmen konnte kein entsprechendes Ereignis festgestellt werden.

    Nach ergebnisloser Suche wurde der Einsatz nach etwas mehr als einer halben Stunde beendet und als Fehlalarm eingestuft. Die eingesetzten Kräfte rückten anschließend wieder ein.

  • Einsatz 4/2026

    Einsatz 4/2026

    Am Morgen des 28.01.2026, wurde die Feuerwehr Hasloch um 09:18 Uhr zu einer Türöffnung mit Personenrettung alarmiert. Wenige Minuten später rückten die Einsatzkräfte mit dem LF 10 (43/1) aus.

    Die Einsatzkräfte erkundeten die Lage und konnten über ein geöffnetes Fenster beschädigungsfrei in das Gebäude gelangen. Im Inneren wurde eine Person leblos aufgefunden.

    Kurz darauf trafen der Rettungsdienst mit RTW sowie die Polizei an der Einsatzstelle ein. Nach gemeinsamer Lageabstimmung wurde die Einsatzstelle an die Polizei übergeben. Die Feuerwehr Hasloch rückte anschließend wieder ins Gerätehaus ein.

    Nach dem Einrücken erfolgte eine Einsatznachbesprechung. Nach etwas mehr als einer Stunde konnten die Einsatzkräfte den Dienst beenden.

  • Einsatz 3/2026

    Einsatz 3/2026

    Seit den frühen Morgenstunden des 27.01.2026 gegen 05:00 Uhr war der Ort Hasloch ohne Stromversorgung. Aufgrund des bestehenden Leuchtturm-Konzepts wurde das Feuerwehrgerätehaus besetzt, um als Anlaufstelle für akute Anliegen der Bevölkerung zur Verfügung zu stehen.

    Um 05:44 Uhr erfolgte eine Alarmierung der Feuerwehr Hasloch mit dem Einsatzstichwort „Ast auf Stromleitung“ im Bereich der Staatsstraße 2315-160 in Richtung Faulbach. Die Feuerwehr rückte mit dem LF 10 (43/1) aus und erkundete das gemeldete Gebiet.

    Im angegebenen Bereich konnten keine Äste oder Beschädigungen an Stromleitungen festgestellt werden. Auch bei der weiteren Erkundung in Richtung Weinbergweg ergab sich kein entsprechender Befund.

    Beim erneuten Anfahren des Hafenbereichs wurde festgestellt, dass die Stromversorgung wiederhergestellt war. Der Einsatz verlief ohne Feststellung einer Gefahrenlage. Die Feuerwehr rückte etwa 15 Minuten nach dem Ausrücken wieder ins Gerätehaus ein.

  • Einsatz 2/2026

    Einsatz 2/2026

    Aufgrund der anhaltenden Witterungsverhältnisse war bereits mit weiteren Einsätzen zu rechnen. Am 26.01.2026 um 17:15 Uhr wurde die Feuerwehr Hasloch erneut alarmiert: Baum auf Fahrbahn.

    Die Einsatzkräfte rückten mit LF 10 (43/1) und LF 8 (48/1) zu einem umgestürzten Baum auf der Hasselberger Steige, im Verlauf der Kreisstraße MSP 34, aus. An der Einsatzstelle stellte sich heraus, dass ein Pkw am Heck beschädigt worden war. Personen kamen glücklicherweise nicht zu Schaden.

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    Die Einsatzstelle wurde abgesichert, der Motorsägenführer entfernte den Baum, anschließend wurde die Fahrbahn grob gereinigt. Beim Abrücken in Richtung Hasselberg ergab sich bereits nach etwa 100 Metern eine weitere Einsatzstelle: erneut ein Baum auf der Fahrbahn. Auch hier wurde die Straße abgesichert und der Baum mittels Kettensäge entfernt.

    Rund 500 Meter weiter zeigte sich das gleiche Lagebild ein drittes Mal. Die Einsatzkräfte beseitigten auch diesen Baum und stellten die Befahrbarkeit der Straße wieder her.

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    Im Anschluss koordinierten sich die Einsatzkräfte am Dorfplatz Hasselberg, um mögliche weitere Gefahrenstellen durch schneebelastete Bäume zu beurteilen. Nach Lageeinschätzung wurde entschieden, zunächst wieder einzurücken.

    Auf der Rückfahrt, bergabwärts auf der Kreisstraße MSP 34 Richtung Hasloch, hat die Leitstelle informiert, dass es eine weitere Einsatzstelle entstanden ist mit dem Schlagwort „Baum auf Fahrbahn nach Kollision mit Pkw auf der Staatsstraße 2316“ Zur Unterstützung wurde zusätzlich das MTW (14/1) durch Einsatzkräfte besetzt.

    An der Einsatzstelle wurde ein beschädigtes Fahrzeug mit unverletzter Person angetroffen. Ein Baum war durch die hohe Schneelast entwurzelt, in der Mitte gebrochen und stand unter Spannung. Die Einsatzstelle wurde abgesichert.

    Der Baum wurde fachgerecht entfernt, die Fahrbahn grob gereinigt und die Straße wieder freigegeben. Gegen 19:30 Uhr konnten die Einsatzkräfte einrücken. Im Anschluss wurden noch kleinere Nacharbeiten durchgeführt.

    Insgesamt wurden im Verlauf dieses Abends vier Einsatzstellen durch die Feuerwehr Hasloch abgearbeitet.

  • Einsatz 1/2026

    Einsatz 1/2026

    Am heutigen 26.01.2026 wurde die Feuerwehr Hasloch um 7:22 Uhr zum ersten Einsatz des Jahres alarmiert. Einsatzstichwort war ein Baum auf der Staatsstraße 2316 in Hasloch.

    Aufgrund der starken Schneefälle in der Nacht verzögerte sich das Ausrücken sowie die Anfahrt zur Einsatzstelle. Die Einsatzkräfte rückten zunächst mit dem LF 10 (43/1) aus.

    Beim Eintreffen an der Einsatzstelle stellte sich die Lage eindeutig dar: Ein Baum war infolge der Schneelast entwurzelt worden und lag quer über die Fahrbahn der Staatsstraße. Personen kamen dabei nicht zu Schaden.

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    Das MTW (14/1) ist nachgerückt. Der Motorsägenführer begann mit der Beseitigung des Baumes. Parallel dazu wurde durch den Einsatzleiter eine zweite Motorsäge angefordert. Noch vor deren Eintreffen konnte der Baum vollständig beseitigt werden.

    Nach etwa 30 Minuten war die Straße grob gereinigt und wieder befahrbar. Die Einsatzkräfte rückten anschließend ein. Im Gerätehaus erfolgten noch kurze Nacharbeiten.