Bei der letzten Übung der Jugendfeuerwehr stand ein klassisches, aber zentrales Thema auf dem Ausbildungsplan, Stiche und Bunde. Der sichere Umgang mit Knoten gehört zu den grundlegenden Fertigkeiten im Feuerwehrdienst und bildet die Basis für viele weitere Tätigkeiten, vom Sichern von Geräten bis zur Menschenrettung.
Zu Beginn wurden die wichtigsten Knoten wiederholt und ihre jeweilige Verwendung erläutert. Geübt wurde unter anderem der gelegte Mastwurf. Dieser dient beispielsweise dazu, Saugschläuche oder Strahlrohre sicher einzubinden oder Leinen an festen Punkten zu befestigen.

Ergänzend dazu wurde der horizontal sowie vertikal gestochene Mastwurf behandelt, um Haltepunkte wie Säulen, Geländer oder Bäume sicher zu nutzen.

Auch der Zimmermannsschlag war Bestandteil der Übung. Dieser Knoten eignet sich besonders, um Hölzer oder Gegenstände zusammenzuziehen beziehungsweise eine feste Verbindung unter Zug herzustellen.

Im Bereich der Personensicherung wurde der Brustbund geübt. Dieser wird verwendet, um eine Person einzubinden und beispielsweise bei einem Abstieg zu sichern. In diesem Zusammenhang wurde ebenfalls die Halbmastwurfsicherung behandelt, die im Feuerwehrdienst zur kontrollierten Sicherung oder zum Ablassen einer Person eingesetzt wird.

Abschließend wurde der Spierenstich wiederholt, der häufig genutzt wird, um Leinen zu verlängern oder Knoten zusätzlich zu sichern.

Die Jugendlichen arbeiteten konzentriert und mit hoher Genauigkeit, denn bei Stichen und Bunden gilt: Nur korrekt gelegte Knoten bieten im Ernstfall die notwendige Sicherheit. Die Übung hat gezeigt, wie wichtig regelmäßiges Wiederholen dieser Grundlage

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